Ein Zentrum der Region für Kunst, Kultur, Handwerk und Tourismus

 

Gegen das Vergessen

Von unserer Mitarbeiterin

Gabriele Heyden

Wenn ein Mensch stirbt, hinterlässt er immer eine Lücke. Besonders groß ist diese Lücke, wenn er unerwartet und viel zu früh geht. Dietmar Materna starb 58-jährig in seinem Haus in Hintersee.

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Aktuelle Termine



Stichwörter: Kalender, Konzert, highlight
Vorverkauf:10 € buchen | Abendkasse:12 €
Datum: 25. Mai 2012 20:00 - 22:00

 

Captain Crap wurde in der Berliner Musikszene vor allem durch seine Slide Gitarre, durch regelmäßige Gigs und seine Präsenz auf unzähligen Jam Sessions bekannt.

Wo auch immer ehrlicher Blues/Boogie/Rock geschätzt wird baut er seinen alten Röhren Verstärker auf, lässt die Gitarre durch die Nacht schreien und singt von genau den -eher schmerzhaften - Erfahrungen im Leben, die jemanden zu einem authentischen Blueser werden lassen.

Neuerdings ist er immer öfter mit der Blues Legende „Prinz of Harp“ unterwegs, diese exklusive Mischung hat schon auf unzähligen Sessions und Konzerten zu überzeugen gewusst. Nun wurde ein neues Programm ausgearbeitet mit dem sie ab Frühjahr on the road sind.

Hierbei werden Einflüsse von Muddy Waters, Son House, den Stones usw. nach ganz eigenem Geschmack bearbeitet, anstatt diese nur stumpf zu kopieren. Dieser Umstand schlägt sich nicht nur in den im Programm zitierten Klassikern sondern vor allem in dem überwiegend eigenem Material nieder.

 

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Stichwörter: Kalender, Konzert, highlight
Vorverkauf:10 € buchen | Abendkasse:12 €
Datum: 02. Juni 2012 20:00 - 22:00

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Stichwörter: Kalender, Konzert, highlight
Vorverkauf:10 € buchen | Abendkasse:12 €
Datum: 15. Juni 2012 20:00 - 22:15

 

„Hand in Hand“  schreiben, singen und spielen Beate Wein und Annett Lipske Lieder über die schönen, aufreibenden, alltäglichen und ergreifenden Dinge des Lebens – mit dem nötigen Augenzwinkern und einer großen Prise Optimismus. Ihre Texte kleiden sie in Straßenswing, Barfußbossa, Firlefunk und die ein oder andere Herzschmerz-Ballade. Dazu tanzen ihre Hände auf Tasten (Fender Rhodes) und Schlagwerk so animierend, dass kein Fuß still bleibt. Beim Spielen sind sie spontan, publikumsnah, wechseln die Instrumente und bringen die Leute mal zum Lachen, mal zum Nachdenken, mal zum Mitsingen. 

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Stichwörter: Kalender, Konzert, highlight
Vorverkauf:10 € buchen | Abendkasse:12 €
Datum: 24. Juli 2012 20:00 - 22:00

 

VALERIYA SHISHKOVA und „Di Vanderer“.

 

A teyl vun dir – a teyl vun mir  -

Eine Hälfte von Dir – Eine Hälfte von mir

Jiddische Lieder und Klezmer.

VALERIYA SHISHKOVA Gesang

SERGEY TREMBITSKIY Klavier, Flöte

GENNADIY NEPOMNJASCHIY Klarinette

 

Die in Moskau geborene und seit zwölf Jahren in Dresden lebende Valeriya Shishkova hat sich in den vergangenen Jahren zu einer herausragenden Interpretin jiddischer Lieder entwickelt. Durch die intensive Begegnung mit jiddischer Musik und Kultur entdeckte sie immer mehr einen wichtigen Teil ihrer eigenen Identität.


Valeriya Shishkova singt sowohl traditionelle jiddische Lieder als auch zeitgenössische Kompositionen nach Texten klassischer und moderner jiddischer Autoren.
Zu ihrem Repertoire gehören auch eigene Kompositionen nach Gedichten der israelischen Dichtern Lev Berinsky und Michoel Felsenbaum, die beide zu den wenigen und möglicherweise letzten Autoren gehören, die nicht in Hebräisch, sondern in ihrer jiddischen Muttersprache schreiben.

 

Valeriya Shishkova besitzt die Gabe, Lieder mit einer großen und ergreifenden Emotionalität so spürbar und mit Herzblut zu gestalten, dass sich wohl niemand im Raum diesem besonderen Zauber entziehen kann. Ihre große Menschlichkeit und Freundlichkeit, den großen Reichtum ihrer Seele, teilt sie in ihren Konzerten mit ihrem Publikum.


Ein Mensch ist immer ein  „Gemisch“. In ihm ist  ein Teil von ihm selbst und ein Teil von den anderen – von den Eltern, von Freunden, von denen, die er liebt.

Und wenn ein Mensch in einem Land auf die Welt gekommen ist, doch in anderen lebt, so ist immer in ihm ein Teil seines Volkes und auch ein Teil des anderen Volkes.

Und ist dieser Mensch ein Jude, dann gibt es in ihm noch zusätzlich Jahrhunderte alte gespeicherte Erfahrung der Verschmelzung mit anderen Kulturen wie auch der Vertreibung aus ihr. Die Sprache, Jiddisch, die er spricht, die Melodien, die er in seinem Herzen bewahrt – all das ist zum Teil von seinem Volk geschaffen, aber auch zum Teil von jenen Völkern, bei denen sein Volk gelebt hat.

Darüber erzählt dieser Abend, an dem jiddische Lieder und Klezmer erklingen, Lieder jüdischer Autoren und einige eigene Lieder der Sängerin.

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